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Rückblick 2018

Die ersten Koblenzer Wochen der Demokratie fanden im Frühjahr 2018 unter Beteiligung zahlreicher lokaler Akteurinnen und Akteure statt. Die Ausgangsfrage „Wozu Demokratie?“ wurde in den Veranstaltungen aufgegriffen und diskutiert

 

Programmheft

 

Abschlussveranstaltung auf dem Münzplatz

Am 15. Juni 2018 fand auf dem Münzplatz ein Open-Air Konzert von und mit Music Live e.V. statt, welches von der Jugendbegegnungsstätte im Haus Metternich unterstützt wurde. Neben Musik von den Bands Rag a Muffin, Tonspuren und Strom & Wasser hat die Kulturfabrik Koblenz und die Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V. auf der Bühne ihre Projekte vorgestellt. Diese wechselten sich mit Talk-Runden, unter anderem mit dem rheinland-pfälzischen Landtagspräsidenten Hendrik Hering, ab. Darüber hinaus luden Infostände, unter anderem der Landeszentrale für politische Bildung und des Vereins Merida e.V., zur Diskussion ein.

 

Musik mit hohem Gute-Laune Faktor: Strom & Wasser
Tonspuren (Foto Kai Myller)

Im Rahmen der Koblenzer Wochen der Demokratie wurden Postkarten ausgelegt und verteilt. Auf der Rückseite gab es die Möglichkeit, eigene Antworten auf die Frage „Wozu Demokratie?“ bzw. „Was bedeutet Demokratie für mich?“ zu geben.

 

Ihre Antworten zur Fragestellung „Was bedeutet Demokratie für mich?“

 

„Weil es das Geilste ist!“


„Um immer die Wahl zu haben und jeden Tag Freiheit leben zu können.“

 

„Selbstbereicherung, Verwirrung, Ungleichverteilung, Monopolisierung, Privatisierung, Kapitalisierung. HÄ? Weil wir in einer ironischen Welt leben…“

 

„Freie, weitgehend selbstbestimmte Lebensführung in einer pluralistischen Gesellschaft, ohne Willkürregime.“

 

„Vielfalt leben, Wissen weitergeben, Schwachen helfen.“

 

„Damit nicht einige Wenige über Wenige verfügen und Menschsein möglich wird“

 

„Wo? Am Rhein, an der Mosel, auf Fahrradwegen, im Leben, im Geburtskanal, in der Familie, in der Nachbarschaft, in Kindergärten, auf dem Arbeitsplatz, in Vereinen, in der Schule.“

 

„Demokratie als respektvolle Lebensform“

 

„Um ein freies, gutes und anregendes Leben zu führen!“

 

„Teilhabe am gesamtgesellschaftlichen Leben…reflexive Haltung für das Gemeinwohl und eine solidarische Gemeinschaft…Achtung der Würde. Partizipation. Bildung. Autonomie. Aufklärung.“

 

„Damit die Chancengleichheit nicht nach der Grundschule endet!“

 

„Weil sie unserem Selbstverständnis als selbstbestimmten Individuen entspricht.“

 

„Ziel der Bildung: reflexive Haltung zu sich und der Gesellschaft. Aufgabe von Bildungsinstitutionen: Befähigung zur Meinungsbildung → Voraussetzung für Demokratie, damit die Gesellschaft sich in einem stetigen Prozess der Lebensgestaltung befindet, an dem sich ALLE beteiligen können.“

 

„Im demokratischen Miteinander kann jede Person ihren Platz finden, sich mit seinen Begabungen entwickeln und diese zum Wohle von uns allen in die Gesellschaft einbringen.“

 

„Zur freien Entfaltung der Persönlichkeit“

 

„Für uns!“

 

„Auf die Liebe unter den Menschen und die Einsichtsfähigkeit der Politik.“„Demo-kratie = Volks-herrschaft (ex-klusiv). Anthopo-kratie = Menschen-Herrschaft (in-klusiv). Volk=Gruppe von Menschen. Lieber Anthropokratie

„Lest doch bitte vor aus Carl Zuckmayers „Des Teufels General die Rede des General Harras – das sagt alles!“

 

„Demokratie sollte die größtmögliche Freiheit des Individuums ermöglichen, ohne andere Individuen einzuschränken oder zu verletzen (Tierquälerei, Sklaverei, Tötung von Mensch und Tier)“

 

„Die Freiheit sich auseinanderzusetzen!“

 

„Damit auch „leise“ (resignierte, überlegende, zurückhaltende, benachteiligte, orientierunglose…) Stimmen gehört werden“

 

„Um jedem Menschen, egal welcher Herkunft, eine Teilhabe an unserer Gesellschaft zu ermöglichen“


„Zum Schutz unserer Menschenrechte“

 

„Demokratie heißt Freiheit des Denkens und Toleranz. Dies müssten vor allem die Religionen bzw. deren Kultur lernen.“

 

„Demokratie heißt für mich, meine Meinung sagen zu dürfen – ganz offen! Aber immer auf den Respekt – dem Anderen gegenüber!“

„Frieden“

 

„Ich beschreibe diese Karte, weil ich mitbestimmen will, ein gleicher Teil eines Ganzen sein, mich dafür einsetzen, dass es ein Ganzes gibt. Wir wollen uns bilden, wir wollen mündig sein. Und daher leben wir im besten System, was es bisher gibt. Seid euch bewusst, dass das Gute nicht selbstverständlich ist. Wenn ihr nicht zufrieden seid, DENKT und macht es SPRECHBAR, weil WIR DÜRFEN!“

 

„Ich habe mich ganz irre gefreut, auf so eine Aktion die mit so vielen tagesaktuellen Themen auf die Beine gestellt wurde!“

 

„Geregelte Freiheit + Vielfalt“

 

„In der Demokratie ist freies Leben möglich, verbunden mit Verantwortung für die Gestaltung des eigenen Lebens und der Gestaltung des Lebens in unserer Gesellschaft.“

 

„bzw. was bedeutet Demokratie für mich? Vor dem Film „Freistunde“: Mitbestimmung –Teilnahme der Bevölkerung, Bildung für alle, Gleichberechtigung, Freiheit, um auch Minderheiten eine Stimme zu geben. Nach dem Film: ein schöner Ansatz – vor allem für Schulen, keine Lösung für alle Schulen und Schüler, als Konzept – welchem in Schulen mehr Beachtung geschenkt werden sollte, Partizipation, als Schulform eine gute Vorbereitung auf das Leben“


 

Demokratie
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